Senioren Union: Mobile Impfteams sind eine weitere Lösung

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Senioren-Union fordert: Nicht reden – machen!

Die Hilfsbereitschaft ist enorm. Ob es um die Buchung von Impfterminen geht oder die Fahrt nach Wesel organisiert werden soll, aus der Mitte der Gesellschaft kommen Hilfsangebote, die gut gemeint sind, die Solidarität in der Bevölkerung belegen, aber das eigentliche Problem überdecken und den Schein erwecken, dass es auch so geht.

Man hofft ja immer noch, dass neben dem Impfzentrum in der Kreisstadt ein weiters Zentrum in Moers oder in der Umgebung eingerichtet wird, aber die Chancen dafür stehen eher schlecht.
Hoffen bringt in diesem Falle nichts, jetzt sind Taten gefragt!

Welche Entscheidungsträger sind dafür verantwortlich, dass sich über achtzigjährige Menschen auf den Weg nach Wesel machen müssen, um eine Impfung zu erhalten? Und das zwei Mal! Aufgrund der Infektionslage sind Fahrten, besonders in Fahrgemeinschaften kritisch. Auch Haftungsfragen sind bisher ungeklärt.

Die Senioren-Union der CDU Moers ist empört darüber, was den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern hier zugemutet wird und fordert die zuständigen Stellen auf, endlich zu handeln.

Das Angebot des Hausärzteverbandes, Impfungen in Hausarztpraxen durchführen zu wollen, wird von der Senioren-Union ausdrücklich begrüßt. Ergänzend dazu könnten mobile Teams, wie bereits in Alten- und Pflegeeinrichtungen erprobt, in öffentlichen Einrichtungen wie Gemeinde- und Bürgerzentren ältere Menschen in einer zeitnahen Aktion wohnortnah impfen.

Es ist jetzt keine Zeit mehr für endlose Diskussionen. Die Senioren-Union fordert, Vorschläge und Initiativen unverzüglich zu prüfen und die daraus entstehenden Möglichkeiten und Maßnahmen schnellstens auf den Weg zu bringen.

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