Verhinderung vom Ende der Nachtabschaltung ist Hinhaltetaktik des Bündnisses

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Die Moerser Mehrheitsfraktionen glänzen wieder einmal mit Uneinigkeit und ziehen eine sinnvolle Entscheidung zur Nachtabschaltung unnötig in die Länge.“, zeigt sich die CDU- Fraktionsvorsitzende Julia Zupancic verärgert.

Die Tatsache, dass man im Ausschuss für Planen, Stadtentwicklung und Umwelt nicht zu einer einheitlichen Einscheidung komme, die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in der Stadt abzuschaffen, obwohl der Moerser Energieversorger Enni erneut klar dargestellt habe, dass eine Abschaffung mit neuen und umweltfreundlichen, technischen Möglichkeiten funktioniere, führe nicht nur zu Irritationen, sondern auch zu Unverständnis.

„Seit Jahren setzen wir uns als CDU-Fraktion für die Abschaffung der Nachtabschaltung in Moers ein. Denn seit Jahren weist Enni darauf hin, dass die Umrüstung auf LED weiter fort- schreite, sodass Einsparungen beim Strom immer geringer ausfallen würden. Und genau aus diesem Grund, um Kosten einzusparen, ist das Abschalten der Laternen irgendwann eingeführt worden. Das können und wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt aber so eben nicht mehr verkaufen. Denn die Nachtabschaltung macht mit der Umrüstung auf LED keinen Sinn mehr.“, so Zupancic.

Dass das fünfer Bündnis nun ein neues Gutachten fordere, gehe zu weit:

„Natürlich spielt für uns bei dieser ganzen Debatte der Umweltschutz ebenso wie das Thema Sicherheit eine große Rolle. Und das Thema Lichtverschmutzung muss ernst genommen werden! Aber auch hier hat der Energieversorger klargemacht, dass die moderne LED-Straßenbeleuchtung keinen negativen Einfluss auf Flora und Fauna hat. Das Gegenteil sei hier der Fall: Eine flächendeckende Dimmung der Straßenlaternen in der Nacht verringere zusätzlich störendes Streulicht und schütze die Natur über einen längeren Zeitraum nachhaltig. Jetzt noch ein weiteres Gutachten in Auftrag zu geben, ergibt keinen Sinn. Es kostet den Steuerzahler nur unnötig Geld.“

„Statt bei einem so wichtigem Thema die Bürgerinnen und Bürger so unnötig hinzuhalten, sollte das Moerser Bündnis endlich anfangen, seine politische Arbeit ernst zu nehmen.“, fordert der CDU-Fraktionschefin.

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